Artikel im GEO Mai 12- Viel hilft viel oder nicht? – Entwicklungshilfe

ein bemerkenswerter Beitrag, der leider noch nicht in der Online-Ausgabe nachzulesen ist. In diesem Artikel geht es zum einen darum, wie Industrieländer einsetzen, was besser gemacht werden sollte und was wirklich hilft.

Unter diesen Gesichtspunkten untersucht Esther Duflo, Mitgründererin des Instituts J-PAL, http://www.povertyactionlab.org/ und ihr Team die eingesetzten Mittel und überprüft Hilfsprojekte auf Nachhaltigkeit. So zeigt eine Studie, die in Kenia an 75 Schulen mit 30.000 Schülern durchgeführt wurde, was am wirkungsvollsten den Schulbesuch steigert. Es sind nicht die kostenlosen Schulmahlzeiten und auch nicht die direkten Zahlungen an die Eltern sondern Medikamente gegen Würmer! Die meisten Kinder gehen nicht zur Schule, weil sie krank sind von Parasiten. (Quelle: GEO, Ausgabe 05/12, Seite 98 – 112)

Der Kauf dieser Ausgabe lohnt sich alleine schon für diesen Artikel, der sehr ausführlich und pragmatisch zeigt, dass es eben vor allem darauf ankommt, “wie” Entwicklungshilfe geleistet wird und nicht nur “wieviel”.

Ein Besuch der leider nur englischsprachigen Seite von J-PAL stellt für jeden, der sich für dieses Thema interessiert, eine Bereicherung dar.

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Kiva.org – Mikrokreditplattform

Hier handelt es sich um eine Plattform für Mikrokredite.

Mehr dazu finden Sie hier 

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Artikel Welt am Sonntag – 19.02.2012 – Die wahren Pferdeflüsterer

wunderbare Beschreibung von Anna Joel! Auch wenn viele Leser den kompletten Zusammenhang nicht nachvollziehen können…. lesenswert!!! Hier geht es zum Artikel … ich meine hier nicht die Fähigkeit den Inhalt intellektuell erfassen zu können, nein, nur wer sich mit Mensch und Pferd – frei von den üblichen Denkschemata – befaßt, dem werden sich die Zusammenhänge erschließen.

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Artikel in der Welt am Sonntag – 09.10.11 – Zank um die Moral

hier geht es direkt zum Artikel: Zank um die Moral. Der Artikel von Inga Michler beschreibt die Situation um den von der Bundesregierung bestellten “Nachhaltigkeitskodex”. Nächste Woche will der Rat für Nachhaltige Entwicklung seinen Entwurf der Bundesregierung übergeben.

Nun ruft Herr Hundt als Arbeitgeberpräsident zum Boykott des Nachhaltigkeitskodex auf und das nachdem die Gespräche darüber in den Unternehmen und mit dem Rat seit fast einem Jahr laufen! Zahlreiche große Unternehmen erfüllen bereits die Vorgaben bzw. übertreffen sie sogar. Nachhaltigkeitsberichte gibt es immer mehr. Die Richtung stimmt! Und dennoch ist der deutsche Nachhaltigkeitskodex eh schon eine “Softversion”, sowohl inhaltlich als auch was die Verbindlichkeit anbelangt. Er soll als “freiwilliges Instrument” eingesetzt werden. Daraus folgt, das was da eingereicht wird, ist das mindeste was man von einer Regierung erwarten muß, die sich das Thema “Nachhaltigkeit” auf die Fahne geschrieben hat!

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Essen im Müll…

diese Woche ging die Zahl durch die Presse: … jeder Deutsche wirft durchschnittlich jedes  Jahr 80kg Essbares in den Müll, dies entspricht einem Wert von immerhin 310 Euro….

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Kostenrisiken S21 – Stern.de 22.07.2011

Update 06.11.2011: Spiegel-online liegen Informationen vor, dass bereits 2009 die damalige Landesregierung unter Herrn Oettinger Berechnungen vorliegen hatte, dass das Projekt mind. 4,9Mrd€ eher 6,5Mrd.€ kosten würde. Wie bereits vor Monaten gepostet bin ich der Meinung, dass die Volksbefragung absurd ist, denn selbst bei einem Votum für den Weiterbau müßte jeder halbwegs normale Mensch sich fragen… mit welchem Geld denn???

Ich habe es nicht anders erwartet… Stern.de hat einen Artikel veröffentlich, welchem zufolge S21 statt der angegebenen max. 4,5Mrd€ mehr als 7! Mrd.€ teuer werden kann. Ich verstehe die Diskussion um den Stresstest nicht, ebenso die das Geplänkel um eine Volksbefragung. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Im Artikel ist auch ein Link zu dem entsprechenden Dokument der Bahn. Lesenswert!!!

Deshalb macht endlich unter den Schluß den Strich und gebt S21 und die unsinnige Neubaustrecke Wendlingen – Ulm auf!

Aktualisierung vom 24.07.11: Boris Palmer in einem Interview mit dem Deutschlandradio.

Die Kosten werden immer höher… inzwischen ist geht man (siehe hier: “Projekt Leuchtturm” zeit.de)davon aus, dass das Gesamtprojekt S21 und die NBS Wendlingen-Ulm 8,5Mrd€ kosten wird. Erste Stimmen sprechen inzwischen von einer Gesamtsumme von 10Mrd.€ Wann gestehen die “Macher” dieses Projektes ein, dass sie sich total vergaloppiert haben?

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Lebensmittelklarheit.de

die Seite www.lebensmittelklarheit.de ist heute in Betrieb gegangen und soll uns Verbrauchern die Möglichkeit geben, Unklarheiten bei Lebensmitteln (Inhaltsstoffe, Zusätze, etc.) zu melden.

Es lohnt sich auf jeden Fall dort vorbei zu schauen und sich zu beteiligen. Gegen alle Unkenrufe soll der Betreiber die Möglichkeit haben, zu beweisen, dass die Hoffnungen der Verbraucher auf mehr Klarheit und Wahrheit tatsächlich Früchte tragen.

Im deutschsprachigen Internet findet die Seite große Beachtung, bei Facebook, den Verbraucherschutzorganisation foodwatch.de, der Tagesschau, etc. Nach eigenen Angaben des Betreibers gibt es zeitweise 20.000 Zugriffe pro Sekunde auf die Seite. So wundert es nicht, dass die Inhalte bisher nicht allen Besuchern zugänglich sind.

Unsere Verbraucherschutzministerin Frau Aigner hat auf jeden Fall den “Nerv der Zeit” getroffen! Mal sehen, was daraus wird.

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Artikel in der Welt am Sonntag – 17.07.2011 – Kann dieser Joghurt lügen?

Das heutige Titelthema von Anette Dowideit beschreibt ausführlich das von der Lebensmittelindustrie erfundene “functional food” wie z.B. probiotische Joghurts, cholesterinsenkende Margarine, Brot mit Omega-3-Fettsäuren.

Wie fast nicht anders zu erwarten, ich zitiere aus o.g. Artikel: ziehen Wissenschaftlier und Ernährungsberater eine ernüchternde Bilanz: Die funktionellen Nahrungsmittel, die heute in unseren Supermarktregalen stehen, bringen mehrheitlich nichts. weiter: So sagt der Foodwatch-Chef Thilo Bode, Functional Food sei “eine Täuschung und keine Innovation”. Wenn man sich die weltweite Ausgabenentwicklung (Quelle: WamS, o.g. Artikel) für Functional Food anschaut, 2007: 39,9Mrd.US$, 2008 40,6Mrd.US$, 2013 geschätzte 56,7Mrd.US$, dann verwundert es nicht, dass die Lebensmittelhersteller die Ausbreitung von “Functional Food” weiter vorantreiben.

Der Artikel ist wirklich lesenswert, so schließt er im vorletzten Absatz mit der Aussage: Der Konsum von Functional Food sei also im Prinzip nichts anderes sei als eine Selbstmedikation. “Und das ist gefährlich…”

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Artikel in der Welt am Sonntag – 26.06.11 – Der große Solarschwindel

auf immerhin 4 Seiten wird unter dem Titel “Der große Solarschwindel” extrem kritisch die Solarenergie vom Autor Daniel Wetzel auseinandergenommen.

Schon in der Einleitung werden die Zahlen so drastisch verschoben dargestellt, dass jeder Solaranlagenbesitzer nach Canossa gehen müsste um Buße zu tun. Im Artikel wird ausgesagt, dass 3/4 des Strombedarfs durch Atom- und Kohlekraftwerke gedeckt wird. Gott sei Dank sind es nach Quellen des Statistischen Bundesamtes, des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie, BDEW, Statistik der Kohlenwirtschaft e.V. und der Energiebilanzen e.V. nach vorläufigen Zahlen für 2010 “nur” 64,7%. Solarmodule sollen schon 3% und Windanlagen sollen die Solarstromproduktion um ein vielfaches übertreffen. Nach o.g. Quelle werden durch Photovoltaik 1,9% und Windkraft 5,8% Anteil an der Bruttostromerzeugung.

Es gibt auch korrekte Angaben: So die Erhöhung des Anteiles der erneuerbaren Energien und damit der zu erreichende Ökostromanteil von derzeit 17% auf mind. 35% bis 2020.jedoch schon im 1. Teil, “Solarstrom ist nicht billig” wird darauf hingewiesen, dass Anleger auf Tagesgeldkonten derzeit kaum 2,5% erzielen können, die bösen Solarbauern jedoch völlig risikolos jährlich 6 bis 8% Gewinn einstreichen, das ganze auch noch gesetzlich garantiert über 20 Jahre lang. Ist denn bekannt, dass alleine in 2010 die vier großen Energieversorger ca. 10 Mrd.€ Gewinn! bei einer EBIT-Rendite von bis zu 15% generiert haben? Und der Gewinn hauptsächlich aus der Atomenergie stammt? Ganz zu schweigen davon, dass die Endlagerung noch immer nicht geklärt ist.

Es werden Fakten vermengt, die jeweils für sich ihre Berechtigung haben. Der Hinweis, dasss 1 Windrad soviel Strom erzeugt wie 20 Fußballfelder voller Solarzellen. Die Kosten für Windkraft nur einen Bruchteil der Kosten für Solartechnik betragen. Na und! Windkraft wird sicherlich den mit Abstand höchsten Anteil an den erneuerbaren haben, das ist ok!!! Letztendlich macht es der Mix, Normalbürger können sich sehr wohl mit Solaranlagen beteiligen, Windräder im Garten kenne ich bisher keine. Nochmal, wer es möglich macht, Energieversorgern bis zu 15% Rendite einzustreichen, der muß froh und glücklich sein, wenn es eine Beteiligung von zum Teil Normalbürgern gibt, die Solarstrom erzeugen. Zumal es ja so ist, dass der Strom für die Privathaushalte gerade mal in etwa 25% des Gesamtstrombedarfes benötigen. Dafür aber kräftig zur Kasse gebeten werden, Gewerbestrom kostet oft nur die Hälfte, der für die Schwerindustrie wahrscheinlich noch weniger… ich tippe mal auf ein Viertel.

Klagen über Klagen, Investitionen in ein neues Leitungssystem, hallo, das steht sowieso an, ob mit oder ohne Strom aus erneuerbaren Energien. Die armen deutschen Solarfirmen, gerade mal eine arbeitet rentabel und eine gehört zu den großen der Branche weltweit. Warum ist das so? Fragt doch mal die Manager der Solarfirmen. Wenn es die Asiaten besser können, schaut doch mal rüber.

Schluß für heute, lest den Artikel mal durch und kommentiert fleißig. Ich wollte als registrierter WamS-Leser direkt kommentieren, leider wurde dies schon unterbunden, Kommentare zu dem Artikel sind nicht mehr möglich. Letzte Woche konnte ich am Montag einen Artikel noch kommentieren. ;-)

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Literatur – Global Impact

hier der Hinweis auf das Buch – Global Impact, Der neue Weg zur globalen Verantwortung von Franz Josef Radermacher, Marianne Obermüller, Peter Spiegel – im Bereich Literatur, da die Verwendung von Schlagwörtern sich ausschließlich auf Artikel bezieht und nicht auf statische Seiten

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